Versionen im Vergleich

Schlüssel

  • Diese Zeile wurde hinzugefügt.
  • Diese Zeile wurde entfernt.
  • Formatierung wurde geändert.

=

Hometheater-PC

Home Theater Personal Computer = Media Center PC = "Wohnzimmer-PC" (siehe WIKIPEDIA)

Einführung

Seit Längerem setze ich auf verschiedene HTPC-Varianten und bin damit mehr oder weniger zufrieden.

Will man am PC fernsehen braucht´s nicht zwangsläufig HD, da aufgrund der Nähe zum Monitor auch schlechtere Quellen mit akzeptabler Qualität betrachtet werden können. Mit der Einführung großformatiger Monitore (in meinem Fall 47") sieht das anders aus. Da ist HD-Fernsehen schon etwas anderes. Je größer das betrachtete Format desto deutlicher treten die Unterschiede zu Tage.

HD ist nicht gleich HD

Während die öffentlich-rechtlichen Sender mit diner Auflösung von 1280 x 720 (= 720p) Bildpunkten arbeiten und mit jeder TV-Lösung - ob als integrierte Karten oder USB-Variante - wiedergegeben werden können, werden die Signale der privaten Fernsehsender standardmäßig nur in SD-Qualiät d.h. mit 768 x 576 (= PAL) Bildpunkten empfangen. Mit der Einführung von HD+ haben die Privaten damit begonnen in "echtem" HD d.h. mit 1920 x 1080 (=1080i) Bildpunkten zu senden, dies allerdings kostenpflichtig (Voraussetzung ist ein CI-Modul im Fernseher mit aktivierter HD+-Karte) und mit bestimmten Einschränkungen.

Der Buchstabenzusatz hinter der Auflösung bedeutet:

  • p = progressiv / Vollbildverfahren = alle Zeilen werden zeitgleich angezeigt
  • i = interlace / Halbbildverfahren = zuerst werden die geraden, dann die ungeraden Zeilen übertragen
    (= früheres Bildschirmflimmern). Aufgrund der hohen Auflösung ist dieser Effekt aber nicht sichtbar.
    Anders lassen sich derzeit die großen Datenmengen auch nicht übertragen

Vergleich der Bildauflösungen:

 Standard-Video (PAL)HDTV 720pHDTV 1080i
Bildpunkte:720 x 5761280 x 7201920 x 1080
Pixel gesamt414.000921.6602.073.600
Detailgrad gegenüber PAL-*2*5

Record to USB-Problem

Viele Fernseher haben eine Record-to-USB-Funktionalität; d.h. man kann Sendungen auf eine externe USB-Platte (NTFS-formatiert mit max. 2TB) aufzeichnen. Nun der Haken:

  • man kann Werbeblöcke nicht überspringen
  • die Aufzeichnung ist nur an dem TV wiederzugeben, an dem sie aufgezeichnet wurde

Was braucht man?

Will man diese Handikaps, die die Privaten bewußt implementiert haben umgehen braucht´s spezielle Lösungen. Als PC kommt prinzipiell jeder Computer mit ausreichend Leistung (ab DualCore) und eigenständiger Grafikkarte mit ATI oder NVidia-Chipsatz in Frage.

Ich setze derzeit auf ein relativ konventionelles (ausrangiertes) Notebook mit NVIDIA-Grafikkarte (512MB) von 2010 bei dem ich die Festplatte gegen eine 240GB-SSD ausgetauscht habe, um die Lüftertätigkeit so niedrig wie möglich zu halten. Zudem verwende ich eine Dockingstation, um genug USB-Ports zur Verfügung zu haben. Diese Lösung ist kostengünstiger und läuft besser als alle von mir bisher verwendeten Normal- (zu laut) oder Mini-PC (zu leistungsschwach oder zu teuer) bedeutet aber, dass alles über USB laufen muss!

Als Betriebssystem verwende ich Windows 7 Professional 64-bit

Meine Computerlösung muss TV-Signale vom Satelliten (DVB-S) wiedergeben und S2 (für viele HD-Quellen notwendig) unterstützen, adäquat funktioniert das Ganze aber auch mit Kabelsignalen d.h. DVB-C oder DVB-T hier werden allerdings erst ab 2016 die ersten Sender (ARD und ZDF) beginnen terrestrisch HD-Signale zu übertragen, die dann aber nur empfangen werden können, wenn die verwendete Hardware T2 auch unterstützt.

Externe TV-/Videoempfangsbox mit CI-Slot